| Zucker, Rohrzucker, Zuckerrüben, Rübenzucker, Südzucker, Brasilien, soziale Frage, Menschenrechte, Sklaverei, Kapital, Nachhaltig, Nachhaltigkeit, Rodung ... (dies sind einige Schlagwörter aus der untenstehenden ausführlichen Darstellung) |
|
Wir bieten Heizungen und Feuerungsanlagen
für Pflanzenteile und andere Brennstoffe: Holzvergaserheizungen, Pelletsheizungen für Holzpellets und andere Rieselstoffe, Getreidekörner, Getreidestroh, Heu, angetrocknete Silage, Holz, Pferdemist, Kohle, sauberes Pflanzenöl, grob verschmutztes Pflanzenöl, tierische Fette, Hühnertrockenkot, Papier und Pappe, Kunststoffreste, Schilf, Kleie, alte Autoreifen und auch für besonders feuchte Brennstoffe. |
|
agriserve Holz Getreide Biomasse Heizungen Karlfried Cost Zum Schäferköppel 200 60437 Frankfurt |
Tel.
06101 - 541.985 +49 - 6101 - 541.985 Fax 06101 - 43.513 +49 - 6101 - 43.513 mail@agriserve.de http://www.agriserve.de 1.Sept.2000 bis 9. Juni 2005 neuester Stand |
|
Zuckererzeugung in Brasilien.
|
|
Zuckererzeugung in Brasilien.
http://www.agriserve.de/Zucker-Brasilien.html 28. Juli 2005 bis 29. Juli 2005 zum Unterverteiler "Zuckerrüben" zum Verteiler "Landwirtschaft" zur Haupt-Verteilerseite zu meiner geschäftlichen Seite |
|
Zuckererzeugung in Brasilien.
Brasilien ist ein sehr großes und schönes Land mit günstigem Klima und mit guten Böden. Für den Ackerbau, seien es Sojabohnen oder Zuckerrohr, bietet dieses Land allerbeste Bedingungen. Aber auch in diesem gelobten Land steht nicht alles zum besten. Die niedrigen Gestehungskosten der Feldfrüchte beruhen neben der Gunst des Klimas und des Bodens teilweise auch auf einer nicht nachhaltigen Bewirtschaftungsweise, auf Raubbau am Boden, auf ständiger Urwaldrodung zur Ackerlandgewinnung, wobei das so gewonnene Ackerland nach einigen Jahren oder Jahrzehnten sehr stark an Fruchtbarkeit verliert. Außerdem beruhen die niedrigen Gestehungskosten auch zu einem großen Teil auf der Ausbeutung der brasilianischen Landarbeiter. Der untenstehende Zeitungsaufsatz aus dem Jahr 2005 gibt uns einen ungefähren Einblick in die inneren Zustände Brasiliens. Quelle: http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_131d/T07.HTM Artikel 7: Zeit-Fragen Nr.29 vom 18.7.2005 Zeit-Fragen Wochenzeitung für freie Meinungsbildung, Ethik und Verantwortung Herausgeber: Genossenschaft Zeit-Fragen Redaktion und Inserate: Zeit-Fragen, Postfach CH-8044 Zürich. Internet: www.zeit-fragen.ch (hier ist der Beginn des Aufsatzes) Die Sklaven von Brasilien Letzten Monat fanden in Brasilien gleich zwei Befreiungsaktionen von Sklavenarbeitern statt. Dass Arbeiter wie Sklaven gehalten werden, ist in Brasilien ein weitverbreitetes Phänomen. Die Regierung führt eine «schmutzige Liste», die halbjährlich erneuert wird und in der Unternehmen aufgeführt werden, die erwiesenermassen dieses Verbrechen begehen und deshalb bereits verurteilt wurden. Bis heute ist die Zahl der «schmutzigen» Unternehmen auf 165 angewachsen. Das brasilianische Arbeitsministerium hat Mitte Juni 1200 Arbeiter, die wie Sklaven in der Destillerie Gameleira in Mato Grosso gehalten wurden, befreit. ..... wie den 400 Arbeitern der Zuckerrohrfabrik in Alcopan, ebenfalls Mato Grosso, die einige Tage früher befreit worden waren. Auch sie wurden aus armen Regionen übers Radio zusammengetrommelt und angeworben. Man versprach ihnen zusätzlich zur Arbeit für 1200 Reales Lohn kostenloses Essen, Wohnen, Schutzausrüstung und medizinische Versorgung - alles gratis. Den Vermittlern mussten sie 280 Reales für den Transport zur Fabrik bezahlen. Vor Ort sahen sie, dass nichts so war, wie man ihnen versprochen hatte. ... Heimkehren konnte er nicht mehr, da ihm das Geld fehlte. Wer unter einem Dach schlafen wollte, musste sich in der Fabrik einmieten. In den zwölf Quadratmeter kleinen Quartieren «wohnten» bis 20 Personen. Die Kosten für das Essen wurden vom Lohn abgezogen. Die Besitzer der Fabrik gaben dreist an, dass ihnen die Ressourcen fehlten, um den Arbeitern die Löhne zu bezahlen, wenn diese nicht zur Arbeit zurückkehrten. ... Journalist entlassen Die einzige Zeitung, die über die Befreiung der Arbeitssklaven von Gameleira berichtet hatte, war das Jornal do Commercio (Handelsjournal). Dessen Verlagsleiter, Cícero Belmar, wurde jedoch sofort entlassen, da er die Veröffentlichung des Berichts autorisiert hatte. Der Besitzer der Handelszeitung ist ein persönlicher Freund des Fabrikbesitzers von Gameleira. Der Journalist bekam aber nach seiner Entlassung grosse Unterstützung durch die Zivilgesellschaft und von Organisationen zur Verteidigung der Pressefreiheit. (hier ist das Ende des Zitats) Wenn man immer nur den Preis entscheiden läßt, dann bekommt der europäische Verbraucher billigen Zucker, aber den Arbeitern in Brasilien geht es schlecht. Zuckerrübenrückstände, Zuckerrohrrückstände und Getreidekörner sind mit geeigneten Feuerungsanlagen sehr gut als Brennstoff verwendbar. Diese Feuerungsanlagen können von agriserve geliefert werden.
|
| Der Verfasser bittet die Leser darum, Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen mitzuteilen. |
|
zum Unterverteiler "Zuckerrüben"
zum Verteiler "Landwirtschaft" zur Haupt-Verteilerseite zu meiner geschäftlichen Seite |
|
- agriserve -
Zuckererzeugung in Brasilien. agriserve Holz Getreide Biomasse Heizungen Karlfried Cost Zum Schäferköppel 200 60437 Frankfurt Tel. 06101 - 541.985 Fax 06101 - 43.513 agriserve2000@yahoo.de www.agriserve.de |